Konzentrationsprobleme bei Kindern          

Viele Kinder im Volksschulalter haben Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren. Sie sind schnell abgelenkt, wirken unruhig oder verlieren bei Aufgaben rasch die Motivation.

Typisch sind Situationen wie:

  • Hausaufgaben dauern sehr lange
  • das Kind träumt im Unterricht
  • es wird schnell unruhig oder zappelig
  • Aufgaben werden nicht fertiggestellt

Für Kinder kann das frustrierend sein. Auch für Eltern wird der Alltag oft anstrengend, wenn Lernen und Hausaufgaben regelmäßig zu Konflikten führen.

Wie sich Konzentrationsprobleme zeigen

Konzentrationsschwierigkeiten zeigen sich oft nicht nur beim Lernen, sondern auch in anderen Alltagssituationen.

Zum Beispiel:

  • Schwierigkeiten, bei einer Sache zu bleiben
  • schnelle Ablenkbarkeit durch Geräusche oder andere Reize
  • Arbeitsaufträge werden vergessen oder nur teilweise ausgeführt
  • Aufgaben werden begonnen, aber nicht zu Ende gebracht
  • Frust, wenn etwas nicht so gelingt wie gewünscht

Nicht jedes Kind zeigt Konzentrationsschwierigkeiten auf dieselbe Weise.

Was dabei eine Rolle spielen kann

Konzentration hängt von vielen Dingen ab. Je nach Kind können unterschiedliche Bereiche zusammenspielen.

Eine Rolle spielen können zum Beispiel:

  • Entwicklungs- und Reifungsprozesse
  • Bewegung und motorische Unruhe
  • Stress oder Überforderung
  • die Fähigkeit, sich selbst zu steuern und bei einer Aufgabe zu bleiben
  • Anforderungen, die im Moment noch zu groß sind

Deshalb geht es nicht darum, möglichst schnell einen Grund festzulegen. Vielmehr lohnt es sich, genauer hinzuschauen und die Situation des einzelnen Kindes zu betrachten.

Was wir gemeinsam anschauen können

In der Begleitung geht es darum, herauszufinden, wann Konzentration gut gelingt und wann sie schwierig wird.

Dabei können zum Beispiel folgende Fragen hilfreich sein:

  • Was gelingt dem Kind bereits gut?
  • Wann lässt die Aufmerksamkeit nach?
  • Welche Aufgaben fallen besonders schwer?
  • Wie reagiert das Kind auf Anforderungen?
  • Was hilft ihm, bei einer Sache zu bleiben?

Aus diesen Beobachtungen kann sich zeigen, wo ein sinnvoller nächster Schritt liegen könnte.

Worum es in der Begleitung gehen kann

Je nach Situation kann es darum gehen,

  • Aufmerksamkeit länger bei einer Aufgabe zu halten,
  • Arbeitsabläufe überschaubarer zu machen,
  • mit Unruhe oder Überforderung besser umzugehen,
  • mehr Sicherheit beim selbstständigen Arbeiten zu entwickeln,
  • eigene Stärken bewusster wahrzunehmen.

Dabei geht es nicht darum, das Kind möglichst schnell „funktionierend“ zu machen. Es geht darum, einen Zugang zu finden, der für dieses Kind passend ist.

Individuelle Begleitung

Jedes Kind bringt eigene Stärken, Erfahrungen und Voraussetzungen mit.

Deshalb arbeite ich individuell und ohne Druck. Schon im ersten Termin geht es nicht nur darum, zu beobachten, was schwierig ist. Wir beginnen gemeinsam mit dem Kind und schauen, wo ein erster passender Schritt möglich ist.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, ob meine Begleitung für Ihr Kind passend sein könnte, können wir das gerne in einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen.

Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung, kann jedoch unterstützend wirken.

zur Kinderseite