Ungeschicklichkeit bei Kindern
Einige Kinder wirken im Alltag ungeschickt oder unsicher in ihren Bewegungen. Sie stolpern häufiger, stoßen sich an, lassen Dinge fallen oder tun sich mit bestimmten Bewegungsabläufen schwer.
Für das Kind kann das belastend sein – besonders dann, wenn es merkt, dass andere Kinder etwas scheinbar mühelos schaffen.
Wie sich motorische Schwierigkeiten zeigen
Motorische Unsicherheiten können sich ganz unterschiedlich zeigen. Zum Beispiel:
- häufiges Stolpern oder Anstoßen
- Dinge fallen lassen oder Schwierigkeiten beim Umgang mit Gegenständen
- Unsicherheit beim Balancieren
- Schwierigkeiten beim Ballspielen, Werfen oder Fangen
- Bewegungen wirken wenig flüssig oder unkoordiniert
- Schwierigkeiten beim Hüpfen, Springen oder Klettern
- Probleme, Bewegungsabläufe nachzumachen
- schnelle Ermüdung bei bestimmten Bewegungen
- Unsicherheit bei alltäglichen Aufgaben, die Bewegung und Koordination erfordern
Was dabei eine Rolle spielen kann
Sicheres Bewegen hängt von verschiedenen Bereichen ab. Eine Rolle spielen können zum Beispiel:
- Koordination und Gleichgewicht
- Körperwahrnehmung
- Zusammenspiel verschiedener Bewegungen
- Entwicklungs- und Reifungsprozesse
- motorische Erfahrungen und Übungsmöglichkeiten
- die Fähigkeit, Bewegungen zu planen und umzusetzen
Deshalb schaue ich nicht nur darauf, was einem Kind schwerfällt, sondern auch darauf, wie es sich bewegt, was bereits sicher gelingt und an welcher Stelle ein nächster Schritt hilfreich sein könnte.
Was wir gemeinsam anschauen können
Wir betrachten die Bewegungen des Kindes im Zusammenhang:
- Bei welchen Bewegungen fühlt sich das Kind sicher?
- Wo wirkt es unsicher oder angespannt?
- Wie gelingt das Zusammenspiel verschiedener Bewegungen?
- Wie nimmt das Kind seinen eigenen Körper wahr?
- Was gelingt nach Anleitung oder mit etwas mehr Zeit besser?
- Welche Fähigkeiten können als Ausgangspunkt genutzt werden?
So entsteht ein genaueres Bild davon, wo das Kind gerade steht und was es unterstützen könnte.
Worum es in der Begleitung gehen kann
Die Begleitung kann dabei unterstützen,
- mehr Sicherheit in Bewegungen zu entwickeln,
- Koordination und Gleichgewicht zu fördern,
- Bewegungsabläufe bewusster wahrzunehmen,
- mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen,
- alltägliche Bewegungsaufgaben leichter zu bewältigen.
Dabei geht es nicht darum, Bewegungen möglichst schnell zu verändern. Vielmehr soll das Kind Schritt für Schritt erfahren, was ihm bereits gelingt und welche Bewegungen für es leichter werden können.
Individuelle Begleitung
Kinder entwickeln sich unterschiedlich und bringen verschiedene Voraussetzungen mit.
Wenn Bewegungen häufig unsicher wirken oder alltägliche Aufgaben schwerfallen, kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen. In meiner Begleitung betrachte ich das Kind deshalb nicht nur in Bezug auf eine einzelne Bewegung, sondern in seinem gesamten Bewegungsverhalten.
Wenn Sie sich fragen, ob eine Begleitung für Ihr Kind passend sein könnte, können wir die Situation in einem unverbindlichen Erstgespräch in Ruhe besprechen.
Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung, kann jedoch unterstützend wirken.
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