Lernschwierigkeiten bei Kindern

Viele Kinder in der Volksschule haben Schwierigkeiten beim Lernen. Neue Inhalte werden nur langsam aufgenommen, Gelerntes wird schnell wieder vergessen oder bestimmte Aufgaben fallen immer wieder schwer.

Für Kinder kann das frustrierend sein. Auch für Eltern wird der Schulalltag oft anstrengend, wenn Lernen und Hausaufgaben regelmäßig zur Belastung werden.

Wie sich Lernschwierigkeiten zeigen

Lernschwierigkeiten können sich ganz unterschiedlich zeigen. Zum Beispiel:

  • Das Kind braucht sehr lange für Hausaufgaben.
  • Gelerntes ist am nächsten Tag scheinbar wieder vergessen.
  • Lesen, Schreiben oder Rechnen fällt deutlich schwerer als erwartet.
  • Arbeitsaufträge werden nur schwer verstanden oder umgesetzt.
  • Das Kind kann sich Lerninhalte nur schwer merken.
  • Neue Aufgaben führen schnell zu Überforderung oder Frust.
  • Trotz Üben stellt sich nur langsam ein sicherer Lernerfolg ein.
  • Das Kind weiß etwas mündlich, kann es aber schriftlich nur schwer umsetzen.

Was dabei eine Rolle spielen kann

Lernen hängt von vielen verschiedenen Bereichen ab. Eine Rolle spielen können zum Beispiel:

  • Entwicklungs- und Reifungsprozesse
  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen
  • Bewegung und Koordination
  • Stress, Überforderung oder emotionale Belastungen
  • Schwierigkeiten, beim Lernen eine passende Struktur zu finden

Deshalb schaue ich nicht nur darauf, was ein Kind noch nicht kann, sondern auch darauf, wie es an eine Aufgabe herangeht, was bereits gut gelingt und an welcher Stelle ein nächster Schritt sinnvoll sein könnte.

Was wir gemeinsam anschauen können

Im Mittelpunkt steht das einzelne Kind.

Wir schauen zum Beispiel:

  • Was fällt gerade besonders schwer?
  • Bei welchen Aufgaben gelingt Lernen gut – und wann wird es schwierig?
  • Wie geht das Kind mit neuen Aufgaben um?
  • Was hilft ihm, bei einer Sache zu bleiben?
  • Wo braucht es einen Zwischenschritt oder einen anderen Zugang?
  • Welche Fähigkeiten sind bereits sicher und können als Ausgangspunkt dienen?

Auf dieser Grundlage kann die Begleitung gezielt dort ansetzen, wo das Kind gerade steht.

Worum es in der Begleitung gehen kann

Die Begleitung kann dabei unterstützen,

  • Lerninhalte besser zu verstehen,
  • neue Zugänge zum Lernen zu finden,
  • Lernschritte überschaubarer zu machen,
  • mehr Sicherheit bei Aufgaben zu entwickeln,
  • mit Überforderung besser umzugehen,
  • eigene Stärken beim Lernen wahrzunehmen.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viel auf einmal zu üben. Oft sind wenige passende Schritte hilfreicher als viele zusätzliche Aufgaben.

Individuelle Begleitung

Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit.

Wenn schulische Herausforderungen trotz großer Anstrengung bestehen bleiben, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In meiner Lernbegleitung geht es deshalb nicht nur um den aktuellen Lernstand, sondern auch darum, wie ein Kind lernt und welcher Zugang für es passend sein könnte.

Bereits im ersten Termin beginne ich mit dem Kind zu arbeiten. Aus den ersten Beobachtungen können sich kleine, gezielte Übungsschritte ergeben, die auch zu Hause weitergeführt werden können.

Wenn Sie sich fragen, ob meine Lernbegleitung für Ihr Kind passend sein könnte, melden Sie sich gerne bei mir.

Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung, kann jedoch unterstützend wirken.

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