Lernbegleitung
Manche Kinder haben Schwierigkeiten beim Lernen, obwohl sie sich anstrengen und motiviert sind.
Oft zeigt sich das beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder beim Verstehen von Lerninhalten. Manchmal fällt auch auf, dass ein Kind sich schwer konzentrieren kann, schnell abgelenkt ist oder Schwierigkeiten hat, Aufgaben strukturiert zu bearbeiten.
In meiner Lernbegleitung geht es zunächst darum, genauer hinzuschauen: Was gelingt dem Kind bereits? Wo liegen die Schwierigkeiten? Welche Grundlagen sind sicher – und wo braucht es noch einen passenden Lernschritt?
Wie ich Kinder begleite
Ich arbeite nicht einfach den aktuellen Schulstoff mit dem Kind durch. Gemeinsam schauen wir, wo das Kind gerade steht und was es für seinen nächsten Schritt braucht.
Dabei können Bewegung, Wahrnehmung, Sprache und schulische Inhalte miteinander verbunden werden. Die Lernschritte werden individuell ausgewählt, schrittweise aufgebaut und regelmäßig wiederholt.
Auch zu Hause können kleine, gezielte Übungen sinnvoll sein. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele zusätzliche Aufgaben zu geben. Wenige passende Übungen, die regelmäßig und in überschaubarer Zeit durchgeführt werden, können hilfreicher sein.
Die Kybernetische Methode
Die Kybernetische Methode nach Hariolf Dreher bildet die Grundlage meiner Lernbegleitung.
Sie verbindet Bewegung, Wahrnehmung, Sprache und schulisches Lernen. Je nach Ausgangslage werden dabei grundlegende Fähigkeiten für Lesen, Schreiben und Rechnen Schritt für Schritt aufgebaut und gefestigt.
Die Übungen arbeiten mit verschiedenen Sinneskanälen und beziehen beispielsweise Bewegung, Finger- und Handbewegungen, Sprache und konkrete Materialien ein.
Die Kybernetische Methode ist dabei kein starres Programm. Welche Übungen und Lernschritte zum Einsatz kommen, richtet sich nach dem Kind und seinen aktuellen Voraussetzungen.
→ Mehr über die Kybernetische Methode
Für wen kann Lernbegleitung passend sein?
Meine Lernbegleitung richtet sich vor allem an Vorschulkinder und Kinder im Volksschulalter, die beim Lernen einen anderen oder zusätzlichen Zugang brauchen.
Zum Beispiel bei:
Lesen & Schreiben
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Schwierigkeiten beim Lesenlernen
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Unsicherheiten beim Schreiben oder beim Aufbau von Buchstaben
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Schwierigkeiten bei Lauten, Lautverbindungen oder beim Erfassen von Wörtern
Rechnen
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Unsicherheiten bei Mengen und Zahlen
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Schwierigkeiten beim Aufbau mathematischer Vorstellungen
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Probleme beim Rechnen und beim Verständnis von Rechenwegen
Aufmerksamkeit & Lernen
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Konzentrationsschwierigkeiten
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schnelle Ablenkbarkeit
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Schwierigkeiten beim strukturierten Arbeiten
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Lerninhalte werden nur langsam oder unsicher erfasst
Was mir wichtig ist
Im Mittelpunkt steht nicht das bloße Üben des aktuellen Schulstoffes, sondern das Verstehen und Festigen der Grundlagen, die ein Kind für seinen weiteren Lernweg braucht.
Deshalb wird nicht immer dort begonnen, wo das Kind gerade in der Schule steht. Manchmal zeigt sich erst beim genaueren Hinschauen, dass ein früherer Baustein noch nicht ausreichend sicher ist.
So kann es sinnvoll sein, mit einem Kind der 4. Klasse nochmals Grundlagen im Zahlenraum bis 100 zu festigen, wenn diese für das weitere Verständnis wichtig sind.
Mein Ziel ist nicht, das Kind möglichst schnell an einen bestimmten Lernstand zu bringen. Es geht darum, einen passenden Zugang zu finden, Sicherheit aufzubauen und den nächsten Schritt möglich zu machen.
Reflexintegration kann auch eine Ergänzung zur Lernbegleitung sein.
Hinweis: Meine Arbeit ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung, kann jedoch unterstützend wirken.
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